Manu's Blog A photograph gives us the naked truth, which has to be clothed by the imagination.

1Mrz/103

Sigma bald auch “spiegellos”

Auf der PMA in Anaheim (USA) wartete der japanische Kamera- und Objektivhersteller Sigma mit der Ankündigung zur Unterstützung von spiegellosen Kamerasystemen in Aussicht. Laut Aussage des Managers Kazuto Yamaki spielt Sigma nicht nur mit dem Gedanken, Objektive für spiegellose Systeme (Olympus- und Panasonic-Micro-FourThirds, Samsung NX, Sony) zu fertigen, sondern auch mit dem hauseigenen Foveon-Sensor ein derartiges System zu bauen.

Auch das heiß diskutierte Thema SD 15, eine digitale Spiegelreflexkamera mit dem Foveon-X3-Sensor, kam wieder zur Sprache. Auf die Nennung eines Termins für den Verkaufsstart wartete man vergeblich, dafür kam eine Preisankündigung von 899 Euro.

13Okt/091

Sigma bringt DP1s und Firmwareupdate für DP2

Nebst eines Firmwareupdates für die DP2, welches den Weißabgleich optimieren soll, verbessert Sigma seine beiden Kompaktkameras mit großem Direktbildsensor. Die DP1s hat wie das Vorgängermodell ein Objektiv mit kleinbildäquvalenten 28 mm, die DP2 mit 41 mm (KB) Brennweite.

Bei beiden Kameras kommt der bekannte Foveon-Direktbildsensor zum Einsatz, welcher mit Abmessungen von 20,7 x 13,8 mm etwa an die Größe von Spiegelreflexsensoren ran kommt. Aufgebaut ist er in drei Schichten, welche jeweils 4,7 Millionen Pixel aufweisen. Nebst den verbesserten Bildergebnissen bei Gegenlicht soll bei der DP1s (ca. 500 Euro) gegenüber der DP1 nun das Anlegen eines "Quick-Set" auf den Zoomtasten zur schnelleren Bedienung möglich sein.

Für die DP2 bringt die Firmwareversion 1.03 neben dem optimierten Weißabgleich auch die Behebung des Einfrierens der Kamerafunktionen, was in bestimmten Situationen eintreten konnte.

18Jul/092

Canon oder Nikon?

Canon oder Nikon? Mercedes oder Audi? Es ist wirklich wie beim Autokauf. Denn beide geben sich, zumindest rein technisch gesehen, nicht viel. Dennoch ist die Frage allgegenwärtig, denn wer sich einmal entscheidet, sich oftmals auf ewig bindet. Von der Rechnung her wird man bei vergleichbaren Modellen der beiden Hersteller kaum einen Unterschied feststellen. Was man beim einen Hersteller am Body (Kameragehäuse) spart, gibt man beim anderen weniger für das Objektiv aus.

Ich habe mich damals (vor etwas mehr als zwei Jahren) für Canon entschieden. Warum? Die Antwort ist so einfach wie praktisch: Weil ich mehr Leute mit Canon kenne. Und daran sollte man sich meiner Meinung nach auch orientieren. Wenn mir nämlich auf der Fototour unerwartet der Akku schlapp macht, können mir meine Freunde ohne Probleme aushelfen. Zudem kann man sämtliches Zubehör, sowie Objektive ganz einfach untereinander austauschen. Das kann, gerade bei sehr "speziellen" Objektiven wie zum Beispiel einem Makro oder einem sehr großen Teleobjektiv, durchaus sinnvoll sein. Denn es macht nicht wirklich sinn, dass jeder die gleiche Brennweite in seinem Rucksack mit sich rum schleppt.

Objektive und Zubehör von den bekannten Drittanbietern wie Sigma, Tamron und vielen mehr gibt es sowohl für Canon als auch für Nikon. Hier wird einfach nur zwischen den verschiedenen Anschlusstypen unterschieden. Was übrigens ein ganz wichtiger Punkt beim Kauf von Objektiven ist (besonders wenn man im Internet bestellt). Wer hier nicht acht gibt, kann schnell eine böse Überraschung erleben. Preislich bestehen hier jedoch, egal welchen Anschlusstyp man benötigt, keine Unterschiede.

Vor allem in einer fotobegeisterten Familie rentiert es sich, das Equipment aufeinander abzustimmen. Ich habe vor kurzem eine Sendung im Fernsehen gesehen, bei der eine vierköpfige Familie mit vier verschiedenen Marken ausgestattet war. So geht sicherlich jeder seiner bevorzugten Marke nach, dafür braucht jeder andere Objektive, anderes Zubehör und im Problemfall auch einen anderen Servicecenter. Eine durchaus kostspielige Lösung, die für mich nicht ganz begreiflich ist. Im professionellen Bereich gelten hierbei andere Regeln, aber im Amateurbereich sollte man von solch einer umständlichen Lösung Abstand nehmen.