Die aktuellen IFA-Neuheiten
Auch für die Fotoszene hat die IFA eine durchaus große Bedeutung. Was sind die neusten technischen Trends und was muss ich dafür ausgeben? Diese kleine Vorstellung diverser Kameras soll Aufschluss geben.
Nikon Coolpix S1000pj (Preis Straße: 399 EUR)
Die Nikon Coolpix S1000pj ist die erste Digitalkamera mit integriertem Projektor. Mit 12,1 Megapixeln und High ISO bis 6400 kann die Kamera aufwarten. Das Smart Portrait-System unterstützt beim Erstellen von Porträts, welche sich auf dem 2,7"-Antireflex-Monitor in Ruhe betrachten lassen. Ein besonderes Highlight ist der eingebaute LED-Projektor, sowie der doppelte Bildstabilisator. Auch das Objektiv mit 5x Weitwinkelzoom (ca. 28-140 KB) gehört zu den Merkmalen des neusten Modells der Coolpix-Serie.
Panasonic DMC-FZ38 (Preis Straße: 399 EUR)
Die Panasonic DMC-FZ38 ist das Nachfolgermodell der Limix FZ28 und wartet mit einem 18x Leica-Zoom sowie einem verbesserten optischen Bildstabilisator auf. Der Zoombereich liegt bei 27-486 mm (KB). Mit dem integrierten Stereomikrofon lassen sich AVCHD-Videos aufnehmen, welche sich über den HDMI-Anschluss wiedergeben lassen.
Fujifilm FinePix S200EXR (Preis Straße: 499 EUR)
Die Fujifilm FinePix S200 EXR (siehe auch: Fujifilm S200EXR: Bridgekamera im SLR-Look) ist eine Bridge-Kamera für höchste Ansprüche. Der Super CCD EXR-Sensor wird mit einem 14,3x Zoom (30,5-436 mm / KB) gefüttert, welches mit doppelter Bildstabilisierung verwacklungsfreie Bilder garantieren soll. Neben der sehr hohen Farbdynamik und dem geringen Bildrauschen kann die Kamera mit ihrer intelligenten Blitztechnik überzeugen. High ISO ist bis 12800 möglich.
Olympus Pen E-P1 mit 14-42 mm Zoom (Preis Straße: 799 EUR)
Die Olympus Pen E-P1 kommt in einem ultrakompakten, eleganten wirkenden Retro-Design daher. Optisch entspricht sie einer Kompaktkamera, jedoch ist ein Objektivwechsel möglich (Olympus Pen E-P1 inklusive 2,8/17 mm - Preis Straße: 899 EUR). Auch der Bildstabilisator trägt zur höchsten Bildqualität bei. Sowohl die Aufnahme von HD-Videos auch als die Ausgabe über den HDMI-Ausgang sind serienmäßig.
Canon EOS 7D Body (Preis Straße: 1649 EUR)
Die Canon EOS 7D (siehe auch: Canon EOS 7D ab Oktober 2009) geht als Mittelding zwischen der Canon EOS 50D und der Canon EOS 5D ins Rennen. Sie kann mit 18 Megapixeln, Full-HD Videoaufzeichnung sowie Maximal 8 Bilder pro Sekunde glänzen. High ISO bis 12800 sowie ein AF mit 19 Kreuzsensoren sprechen für sich. Das Gehäuse ist entsprechend der Oberklasse aus einer Magnesium-Legierung und der neue intelligente Sucher mit Einblendungen lässt keinerlei Wünsche offen.
Nikon D300s Body (Preis Straße: 1699 EUR)
Die Nikon D300s kommt mit HD Videoaufzeichnung, bis zu 7 Bilder pro Sekunde und einem 3 Zoll Monitor. Der hochempfindliche CMOS-Sensor kommt auf satte 12,3 Megapixel und wird mit 51 AF-Messfeldern in Szene gesetzt. Live View ist ebenso mit an Bord wie der CF- und SD-Kartenslot.
Pentax K7 Kit 18-55WR (Preis Straße: 1299 EUR)
Die Pentax K7 besitzt einen 3 Zoll Monitor und schafft bis zu 5,2 Bilder pro Sekunde. Sie ist wetterfest und staubdicht, also genau das Richtige für heiße Fototouren, wo das Equipment ans Limit geht. Der integrierte Bildstabilisator sowie der Sensor mit 14,6 Mio Pixel lassen einen das Letzte aus den Bildern rausholen. Neben der HD Videoaufzeichnung sollte auch der hochauflösende 3 Zoll Monitor sowie Verschlusszeiten von bis zu 1/8000 Anklang finden.
Fujifilm S200EXR: Bridgekamera im SLR-Look
Der neue flexible EXR-Sensor aus dem Hause Fujifilm wurde nun in ein weiteres Modell, die Finepix S200EXR, integriert. Die S200EXR stellt das neue Bridgemodell von Fujifilm dar, welches mit 12 Megapixeln auch die Herzen der Megapixel-Junkies höher schlagen lässt. Der Bildstabilisator des Superzoomers befindet sich im Objektiv, welcher dem Konzept der älteren S100FS folgt, welche jedoch mit einer Startbrennweite von 28 Millimetern etwas mehr Weitwinkel bietet. Die Neue S200EXR wartet mit einem Objektiv mit einer maximalen Lichtstärke von F/2,8 auf, mit 14,3-fachen Zoom ab 30,5 Millimeter (entsprechend Kleinbild). Das Display hat eine Diagonale von 2,7 Zoll und löst 230.000 Pixel auf. Außerdem kann die Kamera einen elektronischen Sucher mit 200.000 Pixeln aufweisen.
Als Bildwandler wurde ein Super CCD EXR verwendet, dessen Aufnahmecharakteristik sich an unterschiedliche Aufnahmesituationen anpassen lässt. Neue innovative Modi der EXR-Modelle sind der sogenannte Pro Focus Modus (verschmilzt zwei oder drei Aufnahmen einer Belichtungsreihe miteinander, in der die Schärfebene verändert wurde (Focus Bracketing)) und der Pro Low-Light Modus (generiert aus einer Serie von vier Aufnahmen bei wenig Licht ein finales Bild, dessen Rauschverhalten besser sein soll als das eines Einzelbildes). Diese Bildmontage soll eine geringe Schärfentiefe, die bei SLR-Kameras durch eine offene Blende optisch erzielt wird, digital erzeugen. Die aus der S100FS bekannten Modi zur Simulation des Looks bekannter Fuji-Filme aus analogen Zeiten stehen auch im neuen Modell zur Verfügung. Velvia-, Provia- und Astia-Filmsimulationen sind ebenso vorhanden wie der Schwarzweiß- und Sepia-Look.
Die Besonderheiten des Super CCD EXR liegen vor allem darin, dass er sich unterschiedlich gestalten lässt. Liegt die Priorität zum Beispiel auf hoher Auflösung, nutzt die Kamera die volle Auflösung des Sensors. Soll bei schlechten Lichtverhältnissen das Bildrauschen bei hoher Empfindlichkeit besonders gering gehalten werden, schaltet die Kamera zwei benachbarte Pixel derselben Farbe zusammen und generiert so aus zwei Pixeln einen Bildpunkt mit doppelter Größe. Mit der Option "weiter Dynamikumfang" werden zwei Belichtungen eines gleichfarbigen Pixelpaars zeitgleich aufgenommen und intern zu einem Foto montiert. Wem die Wahl des Sensormodi zu anstrengend ist, kann die Wahl der EXR-Automatik überlassen. Dieser Modus ist außerdem in der Lage, das richtige Motivprogramm auszuwählen. Damit kann sich der Fotograf ganz auf das Motiv konzentrieren.





