Canon EOS 550D ab März 2010
Mit der EOS 550 erweitert Canon sein digitales Spiegelreflex-Angebot um ein weiteres Mittelklassemodell. Das Hauptaugenmerk gilt dem neuen CMOS-Sensor mit 18 Megapixeln, die Full-HD-Videofunktion (1920 x 1080 p), das 63-Punkt-iFCL-Belichtungsmesssystem sowie der hochauflösende 3 Zoll Monitor (346.666 RGB-Pixel).
Eine weitere Neuerung ist die Unterstützung von EyeFi-Speicherkarten mit eigenem W-LAN-Transmitter zur schnellen kabellosen Bildübertragung. Auch am DIGIC 4-Prozessor wurde weiter optimiert und verspricht neben verbesserter Rauschunterdrückung Empfindlichkeiten von ISO 100 bis ISO 6400, sowie eine Erweiterungsoption bis auf ISO 12.800.
Neu für die EOS-Reihe ist die Auto-ISO-Einstellung, welche die Festlegung einer Obergrenze der ISO-Empfindlichkeit erlaubt. Die 14-Bit-Signalverarbeitung verspricht präzise Farbtöne und natürliche Farben. Das iFCL AE-Messsystem (intelligent Focus Colour Luminance) aus der teureren EOS 7D hält auch bei der EOS 550D Einzug und analysiert mit einem Doppelschichten-Sensor Schärfe, Farbe und Helligkeit. Die Scharfstellung erfolgt über einen 9-Punkt-Autofokus mit einem besonders empfindlichen mittigen Kreuzsensor bis Lichtstärke 1:2,8. Neu in dieser Kameraklasse ist auch die Belichtungskorrekturmöglichkeit um maximal ±5EV. In Punkto Reihenaufnahmen sind bis zu 3,7 Bilder pro Sekunde möglich.
Ab März 2010 soll die Canon EOS 550D im Handel erhältlich sein. Das Gehäuse für 730 Euro, im Kit mit dem EF-S 18-55 IS für 830 Euro oder mit dem EF-S 18-135 IS für 1030 Euro.
Canon EOS 7D ab Oktober 2009
Gestern kam das fotoMagazin in der Oktober-Ausgabe und was sehen meine Augen da, im Oktober erscheint die Canon EOS 7D. Ich bin gleich mal auf die Homepage von Canon gesurft und habe mir die technischen Details der Kamera angesehen und mich direkt verliebt.
Ich liebäugel ja schon lange mit der Canon EOS 50D, konnte mich aber bislang noch nicht zu einem Kauf durchringen. Die 50D sowie die 7D sind die hochklassigsten Modelle, bei denen ich meine Objektive mit EF-S-Anschluss noch nutzen kann.
Der CMOS-Sensor der 50D sowie der 7D scheinen auf den ersten Blick gleich, beide haben die selben Abmessungen von 22,3 x 14,9 mm. Während die 50D mit 15,1 Megapixel aufwartet, kann die 7D mit 18 Megapixeln auftrumpfen. Die Monitore geben sich mit jeweils 3,0 Zoll sowie 920.000 Pixel nichts. In Sachen Empfindlichkeit kann die 50D mit ISO 100 - 3200 (bis 12.8000 per Sonderfunktion), die 7D mit ISO 100 - 6400 (bis 12.8000 per Sonderfunktion) aufwarten. Preislich liegt die Canon EOS 50D laut UVP bei ca. 1100 EUR (Straße ca. 900 EUR), die Canon EOS 7D bei ca. 1650 EUR (Straße bleibt abzuwarten).
Ein paar weitere technische Unterschiede wären zum Beispiel der Bildprozessor: Bei der 50D ein DIGIC 4, bei der 7D 2x DIGIC 4. In Sachen Scharfstellung kann die 7D mit 19 AF-Messfeldern glänzen, die 50D hingegen nur mit 9 AF-Messfeldern. Die 7D ist im Gegensatz zur 50D in der Lage, bis zu 30 Minuten HD-Videos aufzunehmen. Während bei der 50D das Gesichtsfeld im Sucher bei ca. 95% liegt, kann die 7D hier mit 100% überzeugen. Beim Monitor wurde bei der 7D der Nachfolger des bei der 50D zum Einsatz kommenden Monitors verbaut, der Clear View II TFT. Besonders gefreut hat mich der so oft vermisste integrierte Speedlite-Auslöser, welcher nun in der Canon EOS 7D verbaut ist. Apropos Blitz, beim integrierten Blitzgerät ist die 50D mit einer Leitzahl von 13 der 7D mit einer Leitzahl von 12 knapp überlegen.
Interessant vielleicht noch für alle potentiellen Kaufinteressenten, welche bislang eine Canon EOS 50D besitzen: Der Akku, der Batteriegriff, das Akkuladegerät sowie das Auto-Akkuladegerät können nicht auf die Canon EOS 7D übernommen werden.





