Aus Analog mach Digital
Vor einiger Zeit habe ich mich daran gemacht, alte Fotos aus analogen Zeiten zu digitalisieren. Hierbei kommt mein Epson Fotoscanner zum Einsatz, welcher durchaus brauchbare Resultate erzeugt. Als Verfahren habe ich mich dazu entschlossen, entwickelte Bilder einzuscannen und verzichte damit auf den Negativscan. Schon beim auspacken der Fotos aus den Fototaschen fällt einem auf: Auf der Rückseite vermisst man die aus der digitalen Zeit bekannten, hilfreichen Informationen auf der Rückseite des Fotopapiers. Bewaffnet mit einem Gummihandschuh zum Vermeiden von Fingerabdrücken geht es ans Scannen. Zum Glück erkennt Photoshop die Scannersoftware und arbeitet im Importmodus fehlerfrei mit ihr zusammen. So sind die Daten direkt in der richtigen Anwendung und man spart sich zeitaufwendige Zwischenschritte.
Größte Vorsicht ist beim Einhalten der Reihenfolge der Bilder geboten. Da bei vielen Bildern keine Nummern auf der Rückseite zu finden sind, sollte man es mit der nötigen Ruhe und Sorgfalt angehen. Auch eine passende Archivierungsstruktur auf dem Computer sollte vor dem großen Scannen durchdacht werden. Das größte Chaos entsteht immer dann, wenn am Anfang des Filmes noch andere Fotos sind, welche eigentlich nicht zu dem Hauptteil des Films gehören. Spätestens an diesem Punkt weiß ich, weshalb ich meine Speicherkarten vor dem Urlaub formatiere.
Die Anzahl der Bilder ist zwar beachtlich, dafür ist man aber sparsamer mit dem Auslöser umgegangen. Mit anderen Worten: Nicht jedes Motiv wurde sicherheitshalber zwei bis drei Mal abgelichtet, um dann am Computer zu entscheiden, welches das Beste ist. Mit Sicherheit eine Arbeit, die dazu neigt, nach einigen Fototaschen monoton zu werden, dafür jedoch immer wieder mit schönen Erinnerungen zu glänzen vermag.





