photoGPS-Geräte: Gewusst wo
In Zeiten von GPS und Geotagging wollen auch Fotografen den Aufnahmeort eines Motivs nicht länger missen. Die Firma Jobo stellt zwei neue Geotagging-Geräte vor, welche sich vor allem durch den Speicher unterscheiden: photoGPS2 und photoGPS4.
Die Ursprungsversion konnte bisweilen lediglich 1.000 Aufnahmeorte festhalten, bei den neuen Geräten sind 2.000 (photoGPS2) bzw. 4.000 (photoGPS4) möglich. Zudem wurde das Reverse Geocoding verbessert, mit dessen Hilfe den Längen- und Breitengraden Adressdaten zugeordnet werden. Hierbei profitiert man vor allem von den Updates der Open Street Map Datenbank. Befestigt wird das Gerät am Blitzschuh der Kamera und speichert beim Auslösen die relevanten Daten. Erst am Computer werden die Geodaten den jeweiligen Bildern zugeordnet. Bei JPEG-Aufnahmen werden die Standortinformationen direkt in die EXIF-Daten der Datei geschrieben, bei RAW-Aufnahmen wird eine "Sidecar"-Datei erstellt. Der Akku (Lithium-Polymer) des Geräts wird per USB-Anschluss aufgeladen und soll zwi Monate halten (bei 100 Aufnahmen pro Tag). Ab Ende April sollen die beiden Geräte im Handel sein, für die kleine Variante photoGPS2 werden ca. 100 Euro fällig, für photoGPS4 rund 130 Euro.
Osterturnier 2010 – Tag 2
Aufgrund eines Magen-Darm-Virus mussten die Eisbären Berlin Juniors leider das Turnier vorzeitig beenden. Meiner Arbeit tat dies jedoch keinen Abbruch und so kamen auch am heutigen Turniertag wieder viele schöne Aufnahmen zusammen. Besonders sehenswert sind die Aufnahmen des Finalspiels sowie der Siegerehrung. Nachfolgend wieder eine kleine Auflistung der fotografierten Begegnungen.
Spielplan - Samstag, 03.04.2010:
- Augsburger EV - ESC Dresden
- YL Frankfurt - Düsseldorfer EG
- Meteor Tremosna - EC Eppelheim
- Krefelder EV - MAC Budapest
- YL Frankfurt - Augsburger EV
- Düsseldorfer EG - ESC Dresden
- EC Eppelheim - MAC Budapest
- Meteor Tremosna - Krefelder EV
- Siegerehrung + Mannschaftsfotos
Sie können diese Fotos in Form einer Datendisk auf DVD erwerben und bequem von zuhause aus Abzüge beim Fotolabor Ihres Vertrauens ordern. Der Preis für eine DVD inklusive Versand beträgt 15 EUR, jede weitere DVD kostet 12 EUR. (Der Versand ins Ausland kann von den oben genannten Preisen abweichen.)
Sollten Sie Fragen haben oder ein Exemplar auf elekronischem Weg bestellen wollen, nutzen Sie bitte das Kontaktformular.
Osterturnier 2010 – Tag 1
Die Fotos vom ersten Tag des diesjährigen Osterturniers der Young Lions Frankfurt sind im Kasten. Bereits heute habe ich alle Mannschaften mindestens ein mal abgelichtet. Nachfolgend eine kleine Aufstellung der fotografierten Begegnungen.
Spielplan - Freitag, 02.04.2010:
- YL Frankfurt - Eisbären Berlin
- EC Eppelheim - Krefelder EV
- EKU Mannheim - ESC Dresden
- EJ Kassel - Meteor Tremosna
- Augsburger EV - Schwenninger ERC
- YL Frankfurt - EC Eppelheim
- Düsseldorfer EG - MAC Budapest
- EJ Kassel - MAC Budapest
- Augsburger EV - Düsseldorfer EG
- Schwenninger ERC - Meteor Tremosna
- YL Frankfurt - Krefelder EV
Sie können diese Fotos in Form einer Datendisk auf DVD erwerben und bequem von zuhause aus Abzüge beim Fotolabor Ihres Vertrauens ordern. Der Preis für eine DVD inklusive Versand beträgt 15 EUR, jede weitere DVD kostet 12 EUR. (Der Versand ins Ausland kann von den oben genannten Preisen abweichen.)
Sollten Sie Fragen haben oder ein Exemplar auf elekronischem Weg bestellen wollen, nutzen Sie bitte das Kontaktformular.
Knipsen beim Osterturnier 2010
Ach du dickes Ei, Ostern steht vor der Tür! Wie bereits in den vergangenen Jahren (2007, 2008 und 2009) werde ich auch 2010 wieder als Fotograf beim Osterturnier der Young Lions Frankfurt dabei sein. In den vergangenen Jahren habe ich es bei dieser Veranstaltung auf eine beachtliche Anzahl von Fotos gebracht. Doch nicht nur die Quantität, sondern auch die Qualität kann sich durchaus sehen lassen.
Immer wieder springen viele tolle Aufnahmen bei dem quirligen Treiben auf dem Eis heraus. Eine "kleine Auswahl" der Bilder steht für Sie in meinem Photoalbum zum Betrachten bereit. Im vergangenen Jahr habe ich erstmals den Service angeboten, die Bilder in Form einer Datentdisk auf DVD zu brennen um den Leuten so die Möglichkeit zu bieten, zuhause in aller Ruhe beim Fotodienst des Vertrauens Abzüge zu ordern. Aufgrund der vielen positiven Resonanzen werde ich auch dieses Jahr wieder eine DVD meiner Fotos anbieten. (Mit dem Erwerb einer DVD erhalten Sie das Recht zur Nutzung der Bilder zu privaten Zwecken. Das Urherberrecht der Bilder verbleibt beim Fotografen Manuel Murgas. Eine Veröffentlichung der Bilder bedarf einer vorherigen Genehmigung des Fotografen und kann nur mit namentlicher Nennung des Fotografen erfolgen.)
Der Preis für eine DVD inklusive Versand beträgt 15 EUR, jede weitere DVD kostet 12 EUR. (Der Versand ins Ausland kann von den oben genannten Preisen abweichen.)
Sollten Sie Fragen haben oder ein Exemplar auf elekronischem Weg bestellen wollen, nutzen Sie bitte das Kontaktformular.
Lightroom 3 Beta 2 veröffentlicht, CS5 angekündigt
Adobe hat die zweite Betaversion der Fotosoftware Lightroom 3 kostenlos zur Verfügung gestellt. Die erste öffentliche Betaversion fand mit über 350.000 Downloads bereits großen Anklang. Desweiteren hat Adobe bekanntgegeben, dass die Creative Suite 5 am 12. April offiziell angekündigt wird.
Zurück zu den Betaversionen von Lightroom 3: Das Feedback zahlreicher Fotografen ist bereits in die zweite Betaversion eingeflossen. Die Software enthält zahlreiche Neuerungen wie zum Beispiel das integrierte schnelle "Tethered Shooting" (Steuerung der Kamera über den Computer) für einige Kameramodelle aus dem Hause Canon und Nikon sowie der Import und die Verwaltung von Videos aus digitalen Spiegelreflexkameras. Eine weitere Neuerung ist die Einführung einer Wasserzeichen-Funktion für das Veröffentlichen von Fotos im Internet sowie eine Erweiterung des Import-Systems der Software. Mit dem überarbeiteten Import-System sollen Bilder deutlich schneller geladen und importiert werden. Zudem wurde die Möglichkeit der Rauschunterdrückung in Bildern optimiert. (Weitere Infos zu Lightroom 3 Beta 2 und Download)
Die Creative Suite 5 enthält auch eine neue Photoshop-Version und soll am 12. April um 17 Uhr auf Adobe TV vorgestellt werden.
Photoshop Tastaturkürzel
Ohne Frage ist Adobe Photoshop die Software für Bildbearbeitung schlechthin. Der Funktionsumfang ist riesig, die Strecken die man mit der Maus durch die Menüs zurücklegen muss, leider auch. Die gute Nachricht ist: In Photoshop gibt es praktisch für jede erdenkliche Funktion ein Tastaturkürzel, mit welchem man es komfortabel anwählen kann. Ich habe eine kleine Auflistung der für mich wichtigsten Funktionen mit dem dazugehörigen Tastaturkürzel erstellt.
Ein neues Dokument erstellen wir mit [Strg]+[N]. Ein bestehendes Dokument kann ganz einfach mit [Strg]+[O] geöffnet werden. Mit [Strg]+[W] schließen wir das aktuelle Dokument und mit [Strg]+[S] speichern wir die Änderungen im bearbeiteten Dokument (vorsicht: wird ohne Nachfrage überschrieben!). Wenn wir das Dokument unter einem anderen Namen oder Pfad speichern möchten, drücken wir [Strg]+[Shift]+[S]. Um das Dokument für das Web optimiert abzuspeichern, nutzen wir das Kürzel [Strg]+[Alt]+[Shift]+[S]. Mit [Strg]+[P] wird das aktuelle Dokument gedruckt, mit [Strg]+[Shift]+[M] wechseln Sie zu Adobe Image Ready (Dokument wird übernommen) und mit [Strg]+[Q] wird das Programm beendet.
Bei der Bildbearbeitung kann mit [Strg]+[Z] die letzte Aktion widerrufen werden. Mit [Strg]+[X] können Sie einen markierten Bereich des Dokuments ausschneiden und mit [Strg]+[V] wieder einfügen. Mit [Strg]+[A] können Sie alles auswählen und mit [Strg]+[D] die aktuelle Auswahl aufheben. Um die Auswahl umzukehren, nutzen Sie [Strg]+[Shift]+[I]. Mit [Strg]+[Alt]+[D] erhalten Sie eine weiche Auswahlkante. Wenn Sie den markierten Bereich lediglich kopieren möchten, nutzen Sie [Strg]+[C]. In den frei Transformieren-Modus gelangen Sie mit [Strg]+[T].
Zur Tonwertkorrektur gelangen Sie mit [Strg]+[L], die Auto-Tonwertkorrektur starten Sie mit [Strg]+[Shift]+[L], den Auto-Kontrast mit [Strg]+[Alt]+[Shift]+[L]. Die Gradiationskurven mit [Strg]+[M] und die Farbbalance mit [Strg]+[B]. Helligkeit, Kontrast, Farbton und Sättigung können mit [Strg]+[U] bearbeitet werden. Mit [Strg]+[Shift]+[U] verringern Sie die Sättigung (Schwarz-Weiß), mit [Strg]+[I] können Sie die Auswahl umkehren.
Eine neue Ebene erstellen Sie mit [Strg]+[Shift]+[N], durch [Strg]+[J] wird eine neue Ebene via Kopie erstellt. Wenn Sie eine Ebene mit der darunterliegenden Ebene gruppieren wollen, nutzen Sie [Strg]+[G] - aufgehoben wird die Gruppierung mit [Strg]+[Shift]+[G]. Um die aktuelle Ebene mit der darunterliegenden auf eine Ebene zu reduzieren, nutzen Sie [Strg]+[E] - mit [Strg]+[Shift]+[E] werden sichtbare Ebenen auf eine reduziert.
Mit [Strg]+[+] zoomen Sie in das Dokument, mit [Strg]+[-] zoomen Sie aus dem Dokument. Um das gesamte Bild auf dem Bildschirm zu sehen, nutzen Sie [Strg]+[0]. Mit [Strg]+[H] können Sie Extras sowie Hilfslinien ein-/ausblenden, mit [Strg]+[R] Lineale ein-/ausblenden.
Die folgenden Werkzeuge können Sie wie folgt anwählen: Auswahlellipse/-rechteck [M], Verschieben [V], Lasso [L], Zauberstab [W], Freistellen [C], Slice [K], Airbrush [J], Pinsel [B], Stempel [S], Protokoll-Pinsel [Y], Radiergummi [E], Verlauf [G], Weichzeichner [R], Abwedler [O], Direkt-Auswahl [A], Text [T], Zeichenstift (P), Rechteckwerkzeug [U], Anmerkungen [N], Pipette [I], Hand [H], Lupe [Z], Standardfarben [D], Maskierungsmodus [Q] und Vollbildschirm [F].
Sicherlich werden Sie nicht für alle Tastaturkürzel Verwendung finden, deshalb beschränken Sie sich einfach auf diejenigen, welche Sie häufig gebrauchen. Wenn man einige Zeit mit den Kürzeln gearbeitet hat, verwendet man sie meist ganz automatisch, ohne großartig zu überlegen.
“Bitte keine Blitzfotografie”
Er darf in keiner Kunstausstellung, keinem Museum und keinem Aquarium fehlen, der freundliche Hinweis: "Bitte keine Blitzfotografie". Da wir Fotografen uns (zurecht) zu den Künstlern zählen und Konflikte unserer Arbeit mehr schaden als nutzen, halten wir uns auch daran. Insgeheim stellen wir uns dennoch die Frage, ob ein wirklicher Sinn hinter dem Verbot der Blitzfotografie steckt.
In einer Kunstausstellung
Angeblich soll der Blitz einer Kamera Gemälde zerstören, indem es deren Oberfläche beschädigt und den Farben den Glanz nimmt. Ein mutiger Künstler lies den Test zu: 300 Stroboskopblitze pro Minute, 60 Minuten lang auf ein und die selbe Stelle eines seiner Gemälde (Ölfarbe auf Leinwand). Das sind immerhin 18.000 Blitze innerhalb kürzester Zeit. Das Ergebnis ist recht unspektakulär, es konnte durch den Künstler keine bemerkenswerte Veränderung des Bildes an der Teststelle gefunden werden. Sicherlich waren die Stroboskopblitze auch nicht förderlich für das Bild, der Schaden entsprach jedoch eher dem, wie wenn man in der Galerie abends das Licht eine halbe Stunde länger brennen lässt.
Im Museum
Bei den in Museen verwendeten Vitrinen wird meist Spezialglas eingesetzt, welches nicht nur vor Diebstahl oder Beschädigung (bruchsicher), sondern auch vor äußeren Einflüssen wie zum Beispiel Hitze, starkes Licht etc. schützt. Denken Sie einfach mal an die Tatsache, dass Sie hinter einer Fensterscheibe in der Sonne nicht braun werden. Sicherlich sind auch hier Blitzlichter nicht förderlich, ob die Exponate jedoch einen wirklichen Schaden davon tragen, ist eher fraglich.
In Aquarien und Zoos
Hier schaut die Sache schon etwas anders aus. Denn hier geht es primär nicht darum, dass den Fischen vom ganzen Blitzen die Schuppen abfallen oder der Vogel sein Federkleid verliert. Hierbei geht es zum größten Teil um die Psyche der Tiere. Denken Sie zum Beispiel an Hunde, welche einen Laserpointer jagen oder den Kampf mit Lichtkegeln und Schatten aufnehmen. In Aquarien hat es jedoch einen durchaus lebenswichtigen Grund. Oftmals sind Aquarien abgedunkelt, da viele der dort zu sehenden Tierarten aus den Tiefen der Meere stammen, wo dementsprechend wenig bzw. gar kein Sonnenlicht hinkommt. Die letzten Sonnenstrahlen gelangen meist bis zu einer Wassertiefe von 100 Metern, danach herrscht vollständige Dunkelheit. Neben der Tatsache, dass derartig grelles Licht die Tiere irritieren würde, kann es bei vielen Fischen dazu führen, dass sie erblinden. Vergleichbar mit der Tatsache, dass wir Menschen auch niemals direkt in die Sonne schauen sollen und bei einer sogenannten "Sonnenfinsternis" immer eine Spezialbrille tragen sollen.
Wie Sie sehen, gibt es völlig unterschiedliche Beweggründe, welche uns ein Verbot der Blitzfotografie als mehr oder weniger sinnvoll erscheinen lassen. Ob Gemälde, welche früher in alten Schuppen oder Fachwerkhäusern gelagert wurden und heute mit perfekt abgestimmten klimatischen Bedingungen "konserviert" werden, ein paar Blitze schneller altern lassen, ist und bleibt fraglich. Bei Tieren schaut es da schon ganz anders aus. Grelle Blitze kennen tierische Landbewohner nur von Gewittern (Gefahr) oder Meeresbewohner zum Teil eben gar nicht.
Damit Sie mich nicht falsch verstehen: Meine Intuition war nicht, Sie dazu zu bewegen, künftig sämtliche Hinweisschilder in Kunstgalerien und Museen zu ignorieren. Wir haben festgestellt, dass es bei Tieren durchaus Sinn macht, auf grelles Blitzgeflacker zu verzichten. Den Blitz-Mythos in sämtlichen Museen und Galerien hat weiterhin bestand, schon alleine der hochglanzheftchen im Souvenirshop wegen.
Canon EOS 550D ab März 2010
Mit der EOS 550 erweitert Canon sein digitales Spiegelreflex-Angebot um ein weiteres Mittelklassemodell. Das Hauptaugenmerk gilt dem neuen CMOS-Sensor mit 18 Megapixeln, die Full-HD-Videofunktion (1920 x 1080 p), das 63-Punkt-iFCL-Belichtungsmesssystem sowie der hochauflösende 3 Zoll Monitor (346.666 RGB-Pixel).
Eine weitere Neuerung ist die Unterstützung von EyeFi-Speicherkarten mit eigenem W-LAN-Transmitter zur schnellen kabellosen Bildübertragung. Auch am DIGIC 4-Prozessor wurde weiter optimiert und verspricht neben verbesserter Rauschunterdrückung Empfindlichkeiten von ISO 100 bis ISO 6400, sowie eine Erweiterungsoption bis auf ISO 12.800.
Neu für die EOS-Reihe ist die Auto-ISO-Einstellung, welche die Festlegung einer Obergrenze der ISO-Empfindlichkeit erlaubt. Die 14-Bit-Signalverarbeitung verspricht präzise Farbtöne und natürliche Farben. Das iFCL AE-Messsystem (intelligent Focus Colour Luminance) aus der teureren EOS 7D hält auch bei der EOS 550D Einzug und analysiert mit einem Doppelschichten-Sensor Schärfe, Farbe und Helligkeit. Die Scharfstellung erfolgt über einen 9-Punkt-Autofokus mit einem besonders empfindlichen mittigen Kreuzsensor bis Lichtstärke 1:2,8. Neu in dieser Kameraklasse ist auch die Belichtungskorrekturmöglichkeit um maximal ±5EV. In Punkto Reihenaufnahmen sind bis zu 3,7 Bilder pro Sekunde möglich.
Ab März 2010 soll die Canon EOS 550D im Handel erhältlich sein. Das Gehäuse für 730 Euro, im Kit mit dem EF-S 18-55 IS für 830 Euro oder mit dem EF-S 18-135 IS für 1030 Euro.
Firmware-Update für Canon EOS 5D Mark II verfügbar
Das von mir bereits anfang des Monats angekündigte Firmware-Update für die Canon EOS 5D Mark II (siehe auch: Firmware-Update für Canon EOS 5D Mark II Mitte März) steht jetzt zum Download bereit.
Neuerungen wie diverse Aufnahmemodi wie Zeitautomatik (Av), Blendenautomatik (Tv) und Optionen bei der Belichtungsmessung stehen nun auch im Filmmodus zur Verfügung. Nebst einer Erhöhung der Sampling-Frequenz für den Ton von 44,1 KHz auf 48 KHz stehen neue Bildraten von 24 und 25 Bildern pro Sekunde im Filmmodus zur Verfügung. Somit können künftig 1080p Full-HD-Videos auch mit 24 Bildern pro Sekunde aufgezeichnet werden. Die Bildrate von 25 Bildern pro Sekunde unterstützt sowohl die Auflösung 1.920 x 1.080 (optimal für PAL HDTV-Systeme), als auch 640 x 480.
Welche Web-Galerie ist die Richtige?
Eine persönliche Visitenkarte im Internet hat mittlerweile jeder, warum also nicht auch Sie? Fotografieren tun Sie auch, natürlich digital nehme ich an. Richtig? - Dachte ich es mir! Doch bevor Sie die Bilder auf Ihrer eigenen Homepage präsentieren können, empfiehlt sich eine geeignete Galerie. Doch welche ist die Richtige für Sie? - Oder besser: Gibt es überhaupt "die Richtige"?
Wenn Sie wüssten, wie lange ich hin und her überlegt habe, bevor ich meine Galerie fertiggestellt habe, ich glaube Sie würden Ihre Pläne ganz schnell wieder verwerfen. Deshalb möchte ich Ihnen bei dieser Gelegenheit etwas Wissen mit den Weg geben, mit dem Sie hoffentlich schnell an Ihr Ziel kommen. Ich habe damals so ziemlich mit allen Optionen gespielt, hin vom selbst programmieren (die Fähigkeiten waren da, die notwendige Zeit leider nicht), bis hin zu verschiedensten Galerie-Komponenten, die Sie sicher alle schonmal bei Ihrer Reise durch diverse Fotoseiten gesehen haben.
Das Positive an den ganzen Galerie-Komponenten ist, dass sie im Grunde alle recht gut sind. Die Unterschiede liegen meist im Detail und im Funktionsumfang. Es ist nicht unbedingt sinnvoll, eine Komponente zu wählen, welche besonders viele Funktionen beinhaltet, welche Sie im späteren Gebrauch jedoch gar nicht benötigen. Ein weiterer Punkt ist die Anzahl der Bilder, welche später in der Galerie verwaltet werden sollen. Am Anfang stellt dies kein großes Problem dar, denn Sie werden sicher nicht direkt ein paar tausend Fotos hochladen. Wir sollten uns jedenfalls vor Augen halten, dass es tendenziell immer mehr Fotos werden und nicht jede Galerie gleich gut mit großen Datenmengen umgehen kann (vor allem dann, wenn viel Verkehr herrscht).
Neben den möglichen Strukturen Ihrer Galerie sollten Sie auch überlegen, welche Informationen Sie jedem Bild hinzufügen möchten. Ich habe in einer meiner Galerien anfangs sämtliche Informationen angegeben und jedem Foto eine kleine Beschreibung hinzugefügt. Das ist zwar schön, kostet aber unheimlich viel Zeit und wird später Ihre Galerie unter Umständen lahm legen. Wenn Sie mal nicht genug Zeit haben, diese Informationen anzugeben, kommen Sie vielleicht zu dem Schluss, die Bilder erst gar nicht hochzuladen. So ging es jedenfalls mir und ich sah mich nach einer anderen Möglichkeit um, meine Bilder im Web zu präsentieren.
Und genau hier liegt ein weiteres Problem: Es ist so gut wie unmöglich, Bilder von einer zur anderen Galerie-Komponente zu migrieren. Hat Ihre Galerie dann eine gewisse Größe, Kommentare und Aufrufe zu verzeichnen, fällt der Wechsel besonders schwer. Um diesem Problem zu entgehen, sollten Sie sich wirklich die Zeit nehmen, verschiedene Komponenten ausgiebig zu testen und dann zu wählen. Meist gibt es Demo-Seiten, auf denen Sie die Komponente auf Herz und Nieren testen können. Machen Sie davon regen Gebrauch, es zahlt sich am Schluss aus!
Wenn Sie die Wahl getroffen haben, machen Sie sich vor dem großen Hochladen Gedanken darüber, wie Ihre Galerie strukturiert sein soll. Kategorisieren Sie sinnvoll, nicht Quanität sondern Qualität. Auch hier gilt: Im Nachhinein ist es sehr zeitaufwendig und kompliziert, die Strukturierung komplett zu überarbeiten. Zudem wird es Ihre Besucher verwirren, wenn sie plötzlich (bedingt durch die Umstrukturierung) ihre Lieblingsbilder nicht mehr an gewohnter Stelle vorfinden. Es ist durchaus sinnvoll, sich mögliche Strukturen auf Papier aufzuzeichnen. Wenn Sie der Meinung sind, dass sie eine gute Struktur zu Papier gebracht haben, zeigen Sie sie Ihren Freunden und Kollegen. Oftmals bekommen Sie auf diese Weise Vorschläge, auf die Sie alleine vielleicht nie gekommen wären. Danach können Sie Ihre Ideen dann in die Tat umsetzen. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg mit Ihrer Galerie!





